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Stegplatten verbinden hohe Stabilität mit geringem Gewicht und guter Lichtdurchlässigkeit. Durch ihre Hohlkammerstruktur eignen sie sich besonders für Terrassenüberdachungen, Carports, Wintergärten, Gewächshäuser und zahlreiche weitere lichtdurchlässige Dach- und Wandkonstruktionen. Bei technischekunststoffe24.de erhalten Sie Stegplatten in unterschiedlichen Materialien, Stärken, Farben und Ausführungen.
Stegplatten bestehen aus mehreren dünnen Kunststoffschichten, die durch innenliegende Stege miteinander verbunden sind. Zwischen diesen Stegen entstehen Hohlkammern. Diese Konstruktion reduziert das Gewicht und erhöht gleichzeitig die Steifigkeit der Platte.
Die eingeschlossene Luft verbessert zusätzlich die Wärmedämmung. Dadurch bieten Stegplatten gegenüber massiven Kunststoffplatten ein besonders günstiges Verhältnis aus Gewicht, Stabilität und Dämmwirkung.
Je nach Aufbau werden sie auch als Doppelstegplatten, Stegdreifachplatten oder Hohlkammerplatten bezeichnet.
Für hochwertige Stegplatten kommen vor allem zwei Kunststoffe zum Einsatz: Polycarbonat (PC) und Acrylglas (PMMA). Beide Materialien sind lichtdurchlässig und witterungsbeständig, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte.
PC-Stegplatten zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Schlagzähigkeit und Bruchfestigkeit aus. Das Material ist leicht und widerstandsfähig gegenüber mechanischer Belastung. Daher werden Polycarbonat-Stegplatten häufig für Terrassen, Carports, Vordächer und andere Konstruktionen eingesetzt, bei denen Robustheit entscheidend ist.
Acrylglas-Stegplatten bieten eine besonders brillante und glasähnliche Optik. Das Material besitzt eine hohe Lichtdurchlässigkeit und eine sehr gute langfristige Witterungsbeständigkeit. Damit eignet es sich insbesondere für hochwertige Überdachungen, bei denen neben der Funktion auch die Optik eine wichtige Rolle spielt.
Die passende Stegplatte hängt vom Einsatzbereich und den gewünschten Eigenschaften ab.
| Anforderung | Polycarbonat | Acrylglas |
|---|---|---|
| Schlagfestigkeit | sehr hoch | hoch |
| Bruchsicherheit | sehr hoch | hoch |
| Lichtdurchlässigkeit | hoch | sehr hoch |
| Glasähnliche Optik | gut | sehr gut |
| Witterungsbeständigkeit | sehr gut | sehr gut |
| Geringes Gewicht | sehr gut | sehr gut |
| Für Überdachungen | sehr gut geeignet | sehr gut geeignet |
Wer eine möglichst robuste und schlagfeste Lösung sucht, entscheidet sich häufig für Polycarbonat-Stegplatten. Steht eine besonders klare und hochwertige Optik im Vordergrund, sind Acrylglas-Stegplatten eine interessante Alternative.
Die erforderliche Plattenstärke hängt von Konstruktion, Spannweite, Unterkonstruktion und Belastung ab.
Dünnere Stegplatten werden häufig für kleinere oder weniger belastete Konstruktionen verwendet. Für Terrassenüberdachungen, Carports und vergleichbare Außenanwendungen gehören stärkere Mehrfachstegplatten zu den üblichen Lösungen.
Besonders verbreitet sind Stegplatten mit 16 mm Stärke. Sie verbinden eine hohe Eigensteifigkeit mit guter Wärmedämmung und einem weiterhin niedrigen Flächengewicht.
Für höhere Anforderungen an die Wärmedämmung stehen auch stärkere Hohlkammerplatten zur Verfügung.
Die konkrete Dimensionierung sollte immer anhand der jeweiligen Unterkonstruktion sowie der zu erwartenden Wind- und Schneelasten erfolgen.
Neben Material und Stärke beeinflusst die Farbe die Lichtwirkung unter der Überdachung.
Klare Stegplatten lassen besonders viel Tageslicht durch und schaffen eine helle, offene Atmosphäre.
Opal-weiße Stegplatten streuen das einfallende Licht stärker. Dadurch entstehen weniger harte Schatten und ein gleichmäßigeres Lichtbild.
Bronzefarbene, graphitfarbene oder speziell beschichtete Varianten reduzieren je nach Ausführung die direkte Sonneneinstrahlung und verändern gleichzeitig die Optik der Überdachung.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, ob maximale Helligkeit, Lichtstreuung, Sichtschutz oder ein reduzierter Wärmeeintrag gewünscht wird.
Stegplatten eignen sich für zahlreiche private, gewerbliche und industrielle Konstruktionen. Typische Anwendungen sind:
Terrassenüberdachungen
Carports
Vordächer
Veranden
Wintergärten
Gewächshäuser
Hallenlichtbänder
Lichtdächer
Seitenverkleidungen
Trennwände und transparente Wandflächen
Das geringe Gewicht erleichtert Transport und Montage gegenüber vielen klassischen Verglasungsmaterialien.
Bei Terrassendächern müssen Stegplatten verschiedene Anforderungen gleichzeitig erfüllen. Die Konstruktion soll Tageslicht durchlassen, vor Regen schützen und dauerhaft Witterungseinflüssen standhalten.
Polycarbonat-Stegplatten sind aufgrund ihrer hohen Schlagfestigkeit besonders beliebt. Acrylglas-Stegplatten kommen häufig zum Einsatz, wenn eine möglichst brillante Durchsicht und hochwertige Glasoptik gewünscht wird.
Für dauerhaft genutzte Terrassenüberdachungen ist neben der Platte selbst ein passendes Verlegesystem entscheidend.
Auch bei Carports bieten Stegplatten einen wesentlichen Vorteil: Sie schützen das Fahrzeug vor Niederschlag, ohne den Bereich unter dem Dach unnötig abzudunkeln.
Das geringe Plattengewicht ermöglicht vergleichsweise leichte Dachkonstruktionen. Gleichzeitig sorgen stabile Hohlkammerstrukturen für die erforderliche Belastbarkeit.
Für besonders robuste Konstruktionen werden häufig PC-Stegplatten eingesetzt.
Die Hohlkammern von Stegplatten verbessern die Wärmedämmung gegenüber einfachen, dünnen Kunststoffplatten. Gleichzeitig gelangt ausreichend Tageslicht in das Gewächshaus.
Für Gewächshauskonstruktionen sind insbesondere Lichtdurchlässigkeit, UV-Eigenschaften und Wärmedämmung entscheidend. Welche Platte geeignet ist, hängt deshalb von Nutzung, Konstruktion und den Anforderungen der jeweiligen Pflanzen ab.
Stegplatten vereinen mehrere Eigenschaften, die sie zu einem bewährten Material für transparente Dachkonstruktionen machen:
geringes Eigengewicht
hohe Stabilität
gute Lichtdurchlässigkeit
wärmedämmende Hohlkammerstruktur
witterungsbeständige Ausführungen
einfache Be- und Verarbeitung
verschiedene Farben und Lichtwirkungen
große Auswahl an Stärken und Kammerstrukturen
Gegenüber einer massiven Verglasung lassen sich dadurch leichte und gleichzeitig stabile Konstruktionen realisieren.
Stegplatten sollten mit einem auf Plattenstärke und Material abgestimmten Verlegesystem montiert werden. Häufig kommen Aluminiumprofile und geeignete Dichtungen zum Einsatz.
Wichtig ist insbesondere, dass sich die Kunststoffplatten bei Temperaturänderungen ausdehnen und zusammenziehen können. Die Konstruktion muss diese thermische Ausdehnung berücksichtigen.
Auch Gefälle, Unterkonstruktion, Profilabstände und die Ausrichtung der Hohlkammern müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Für die Auswahl sind fünf Punkte besonders wichtig:
Material: Polycarbonat oder Acrylglas
Plattenstärke
Kammerstruktur
Farbe und Lichtdurchlässigkeit
Anforderungen an Stabilität und Wärmedämmung
Für robuste Terrassen- und Carportüberdachungen sind Polycarbonatplatten häufig die erste Wahl. Für besonders hochwertige und lichtdurchlässige Konstruktionen können Acrylglas-Stegplatten Vorteile bieten.
Die Hagelbeständigkeit hängt von Material, Plattenaufbau und Produktserie ab. Besonders Polycarbonat zeichnet sich durch eine sehr hohe Schlagzähigkeit aus. Verbindliche Aussagen zur Hagelbeständigkeit und zu Garantien sollten immer anhand der jeweiligen Produktangaben geprüft werden.
Für Terrassenüberdachungen werden häufig 16-mm-Stegplatten aus Polycarbonat oder Acrylglas eingesetzt. Die richtige Ausführung hängt unter anderem von Spannweite, Unterkonstruktion, Schneelast und gewünschter Lichtwirkung ab.
Polycarbonat bietet eine besonders hohe Schlagfestigkeit und Robustheit. Acrylglas überzeugt vor allem durch hohe Lichtdurchlässigkeit und eine brillante Optik. Welches Material besser geeignet ist, richtet sich nach den Anforderungen des Projekts.
Ja. Die Luft in den Hohlkammern reduziert den Wärmedurchgang. Die Dämmwirkung hängt unter anderem von Plattenstärke und Kammerstruktur ab.
Stegplatten lassen sich mit geeigneten Werkzeugen bearbeiten und auf die benötigten Maße zuschneiden. Dabei müssen Schnittkanten und Hohlkammern anschließend fachgerecht behandelt werden.